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Der Michelsberg

Der Michelsberg, der auf drei Seiten von der Kessel umflossen wird, trägt vorgeschichtliche Erdbefestigungen.  So ist auf der Nordseite eine Höhle »Hansele Hohl«, genannt nach einem Mann aus Fronhofen, der sich hier während des Dreißigjährigen Krieges mehrere Jahre versteckt hielt.  Er soll übrigens der einzige Überlebende der Gemeinde Fronhofen gewesen sein.  In dieser Höhle machte man bei Ausgrabungen durch Prof.  Dr. Paul Zenetti in den zwanziger Jahren d. Jh.. interessante Funde aus der Jungsteinzeit (Bandkeramik etwa 4000-2000 v. Chr.), ebenso fanden sich geringe Spuren des paläoltischen Menschen.  Im schwäbischen Jura war diese Höhle als einzige, wohl zu kultischen Zwecken begangen worden.  Die Ausgrabungsteile sind beim Historischen Verein im Stadt- und Hochstiftmuseum in Dillingen/D. untergebracht.

Aus der Zeit des Wehrbaues finden sich auf dem Michelsberg beachtenswerte Ruinen, allerdings ohne architektonischen Erhalt. Das ovale Plateau mit Kirche und Friedhof ist von einem tief eingeschnittenen, mittelalterlichen Graben mit teilweise innerem Randwall umzogen.  Westlich des Plateaus hinter einem doppelten Graben mit Felsblock auf dem Mittelwall (vermutlich ein Brückenpfeiler) ist ein Felskegel, der sich an den Hangseiten terrassenförmig darstellt.  Weiter abwärts der Rest einer vorgeschichtlichen Steinmauer mit Toranlage sowie weitere Wälle mit dazwischenliegenden Gräben aus dem Mittelalter.

Rund um die Michelskirche ist der Friedhof der Pfarrei Fronhofen zu dem auf der Südseite des Berges ein Gemauerter Kreuzweg führt.

Ab Pfingsten bis Allerheiligen ist der Sonntagsgottesdienst in der Michelskirche.

Innenansicht der Michelskirche

 

(Quelle: Landkreis u Stadt Dillingen/Donau "Ehedem und Heute")

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